Über challengeMi – was wir tun

Klassenübergreifender Teilnehmer Mix

ChallengeMi-TeilnehmermixDurch das Angebot von kostenlosen Teilnehmerplätzen in unseren Workshops und Coachings, ist eine wirtschaftsnahe und professionelle Berufsorientierung  nicht mehr nur einem elitären Teilnehmerkreis vorbehalten.   Durch den in mehrfachem Wortsinn klassenübergreifenden Teilnehmer Mix profitieren Schüler/innen von ihrer kulturellen, soziologischen und oekonomischen Unterschiedlichkeit. Unsere Seminare werden in der Regel schul- und bezirksübergreifend veranstaltet. Dabei eröffnen sich den Teilnehmer/innen  neue Horizonte abseits von schubladisiertem Klassendenken – und das in mehrfachem Wortsinn. Gleichzeitig bearbeiten wir auf diese Weise die Basis für demografische Entwicklungen und Stellschrauben, bei welchen interkulturelle Wertschätzung und Integrationsmechanismen  eine herausragende Rolle spielen.

 

Wirtschaftsnah und praxisorientiert

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Die Projekte von challengeMi ermöglichen, dass wirtschaftsnahe Studien-/Berufs- und Lebensorientierung die Schüler/innen durch ihren Praxisbezug und lebendige Ansprache durch Wirtschaftsinsider inhaltlich und mental erreicht. Die regulären Arbeit- und Auftraggeber unserer Coaches  sind größere, mittlere und kleinere Unternehmen mit den unterschiedlichsten Handlungsfeldern wie Organisationsentwicklung, Change Management, Führungskräfte-/Teamentwicklung, Talent Management, Recruiting usw. Wir sind in der glücklichen Lage, dass unsere Coaches ihr Know How pro bono oder zu einem vergleichsweise vorteilhaften Honorarsatz zur Verfügung stellen. In einem 2-tägigen Lehrgang sowie mehrmaligem Einsatz als Co-Coach erhalten sie einen Einblick in unsere Workshop Systematik und werden auf ihr Engagement vorbereitet.

 

Dokumentation

Lehrer können die Workshops direkt bei uns buchen und erhalten hinterher ein Ergebnisprotokoll für ihr Portfolio, beispielsweise als Dokumentation für Elterngespräche und weitere Begleitung. Gerne beteiligen wir uns an diesen Elterngesprächen, an Elternabenden oder weiteren schulischen Veranstaltungen. Den Schüler/innen wird zu Beginn des ersten Moduls eine Projektmappe ausgehändigt, in welchem sie den Projektverlauf und ihre konkreten Ergebnisse abbilden.  Diese dient ihnen auch später als eine Art „Persönlicher Leitfaden“ , denn mit derselben Systematik lassen sich auch zu einem späteren Zeitpunkt neue Schritte im Bereich Life Work planen.

 

Finanzierung

Schulen können im Rahmen ihres Budgets für Berufsorientierung mit uns kooperieren. Für Gratisplätze müssen sich die Schüler/innen persönlich bewerben. Link Option für Gratisteilnahme nutzen

Schüler/innen können sich auch direkt bei uns anmelden. Während den Schulferien oder in Absprache mit ihrer Schule, falls Schulzeiten tangiert sind. Durch die Einwerbung von Spenden und Fördermitteln können wir sogenannte Patenschaften anbieten, die eine Gratisteilnahme (an einem oder mehreren Modulen) ermöglicht. Hierfür kann man sich gleich bei der Anmeldung bewerben.

Vor allem bauen wir auf weitere informelle und monetäre Kooperationen mit  verantwortungsbewussten Unternehmen, die wiederum am Branchentag die Möglichkeit haben, bei Schüler/innen oft unbekannte Berufe und Karrieremöglichkeiten vorzustellen.

 

Konzept

Vom ausschließlich pädagogischen Ansatz zu den Anfangszeiten des Projekts im Jahre 2009, das auf Kompetenz Screening  und Vorstellung unterschiedlicher Berufe ausgerichtet war (wie heute noch in vergleichbaren Projekten), hat sich unser Angebot stetig weiterentwickelt.

Seit 2012 bieten wir unsere aufeinander aufbauenden Module an, zunächst konzentriert in 2 Workshop Einheiten (Zukunftswerkstatt und Bewerbungscoaching). Infolge ständiger Evaluierung und Analyse gemeinsam mit Teilnehmern, Coaches, Lehrern und Eltern haben wir die Inhalte weiter entzerrt. Nicht nur,  um den oft kleinen Zeitfenstern der Schulen Rechnung zu tragen. Vor allem auch, um den Schüler/innen Raum für eigene Entwicklungsschritte zwischen den Workshops zu geben. Die eigene Berufs- bzw. Lebensplanung ist von derart immenser Wichtigkeit, so dass sie nicht nebenher in nur einigen Stunden durchgehechelt werden sollte. Ganz anders als in der Schule, hat Berufsorientierung weniger mit Dozieren und Lernen zu tun, sondern mit eigener Erkenntnis und Selbstaktivierung. Seit 2014 erarbeiten wir die bewährten Workshop Sequenzen  mit den Teilnehmer/innen mittels der Strukturen von Projektmanagement.  Projekttitel „My Life Work Planning“. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Handlungsschritte und Milestones gemeinsam definiert, die Weichenstellungen laufend überprüft und die Zielverfolgung von den Teilnehmer/innen aktiv eingefordert wird.  Keine Flächenberieselung. Keine Hintergrundmusik. Hier wird nicht nur ein Matching Schüler/Beruf hergeleitet, sondern auch die Aktivierung der Schüler für ihre persönliche Life Work Strategie vorangetrieben. Dazu gehören auch Vernetzungaktivitäten und Kommunikationstraining (Elevator Speech).

Viele Schulen stellen das Erstellen einer Bewerbungsmappe oder Besuche von Firmen oder Jobmessen an den Anfang der Berufsorientierung. Wir verlagern beides nach hinten. Erst, wenn wirklich klar ist, welche (Lebens-) Ziele wichtig sind, auf welchen Kompetenzen sich aufbauen lässt, welche Berufe und welche Arbeitgeber oder welche Studiengänge dafür in Frage kommen – erst dann wird ein zielgerichteter Bewerberauftritt vorbereitet. Und erst dann erfolgt der Kontakt zu Unternehmen (oder Einleitung von Uni-/Stipendienbewerbungen). Dies verhindert Ermüdungserscheinungen auf allen Seiten.

 

Projekt „My Life Work Planning“ – Aufbau der Module

Schulische und fachliche Kompetenzen, persönliche Neigungen und  praktische Erfahrungen der Schüler/innen in Praktika, Nebenjobs und Ehrenamt werden einleitend im Modul Praktika Reflexion analysiert.

In der Zukunftswerkstatt © ermitteln wir auf Basis der analysierten Kompetenzen und Fähigkeiten passende Berufe und konkrete Karriereoptionen (Studium, duales Studium, Ausbildung, Mischformen). Meistens gibt es mehrere Wege zum Ziel, so daß für kleine Umwege oder z.B. Auslandsaufenthalte Platz bleibt.  Welche Leben- und Berufsziele gibt es bereits? Und passen diese zueinander? Hierfür wurden spezielle Settings zur Eigen- und Fremdwahrnehmung und zum Work Life Design entwickelt. Wir nutzen aber auch ausgewählte Übungen aus Assessments, um den Schüler/innen den Rahmen zu bieten, sich selber eindeutig und realistisch einzuschätzen.

Beispiel: Viele Schüler möchten „beruflich etwas mit Medien machen“  Wir analysieren gemeinsam, was damit gemeint ist. Ist sie/er der Typ für das Arbeiten „an der Front“, in der Akquise. Setzt sie/er sich gern mit technischen Fragen auseinander oder recherchiert lieber in Ruhe. Oder kalkuliert ganze Werbeaktionen. Oder ist sie/er der Künstlertyp mit dem grafischen Auge. Oder eher mit ausgeprägtem Talent, das Erarbeitete gegenüber dem Kunden zu erklären und zu „verkaufen“. Warum möchte jemand Pilot/in werden? Ist es das Interesse für Technik oder für fremde Länder, der Wunsch nach (vermeintlicher) Ungebundenheit oder die Idee, einmal Uniform zu tragen? Wir finden gemeinsam heraus, wie genau das Interesse herzuleiten ist, ob die Kompetenzen passen und in welchen  vielleicht alternativen Berufen die ermittelten Schwerpunkte angewendet und ausgelebt werden können. Danach zeigen wir auf, wie das Ziel erreichbar wird und welche Stellschrauben (z.B. Zensuren Optimierung) noch zu drehen sind.  Zu einem Plan A gibt es immer auch einen Plan B. Dabei werfen wir auch einen Blick auf allgemein weniger bekannte Berufe mit guten Zukunftschancen. Und wir erläutern das Leitbild des Lebenslangen Lernens  (Wikipedia: Lebenslanges Lernen)

Jeder Teilnehmer/in definiert eine individuelle Karrierestrategie mit Zeitplan. Doch, was nützt es,  Ideen und Pläne nur im Kopf oder auf Papier zuhaben? Zum Weiterkommen gehört auch die Kommunikation darüber: der  Elevator Speech vermittelt Routine in der verbalen Selbstdarstellung. Damit ist die Grundlage geschaffen für aktives Netzwerken im Berufskontext. Wir zeigen, wie das geht und warum andere Regeln gelten als auf sozialen Plattformen.

Wenn Ziele und Berufsausrichtung klar sind – und nicht vorher – bieten wir im Bewerbungscoaching die Plattform, eine zielgerichtete Bewerbungsmappe zu erstellen mit vielen hilfreichen Tipps und Tricks rund um das Bewerbungsverfahren sowie eine ausführliche Videoanalyse.

Ausschließlich  mit dieser Vorbereitung im Gepäck lassen wir die Schüler/innen am Branchentag/Expertencafé auf Tuchfühlung gehen mit der Wirtschaft. Hier handelt es sich um potentielle Arbeitgeber in der Wunschbranche. Es wäre doch schade,  durch ungenügende Vorbereitung eine Chance zu verpassen. Gerade auch, wenn man eigentlich die/der ideale Kandidat/in ist. Leider passiert es allzu oft, dass die Vorbereitung falsch war. Oder unzureichend. Oder nicht wirklich branchen- und arbeitgeberorientiert. Oder, dass die Motivation nicht ausreichend geweckt wurde.

Diese Erfahrung wollen wir Schüler/innen wie auch den Unternehmensvertretern ersparen. Eine beeindruckende Bewerbungsmappe und die treffsicheren Argumente im Elevatorspeech bilden jetzt und hier die Basis für einen gelungenen Auftritt.

 

Netzwerk und Mentoren

Selbstverständlich suchen wir nach Möglichkeiten, um darüber hinaus für die Teilnehmer/innen aktiv zu werden. Hier steht uns ein erprobtes Netzwerk zur Verfügung und wir suchen weiterhin verantwortungsvolle Menschen, die Mentoringaufgaben wahrnehmen möchten. Auch unsere Mentoren durchlaufen eine Art „Matchingverfahren“, damit wir sie passgenau zuordnen können. Sie können aber auch durch eine Spende oder Übernahme einer  Schülerpatenschaft aktiv helfen. Unterstützung aus dem Privatbereich aber auch durch Firmen und ihre Mitarbeiter im Rahmen eines Social Investment ist uns immer willkommen. Schreiben Sie uns eine formlose Email oder rufen Sie uns an, wenn Sie mitmachen wollen. Wir freuen uns über jedes Engagement!

 


Die Akteure  History